Auslandspraktikum trotz Corona-Pandemie

Die Pläne für die Reise ins Ausland waren geschmiedet, die Flugsituation schon ausgecheckt. Doch plötzlich kam alles anders. Corona machte vielen unserer Praktikanten und Praktikantinnen einen Strich durch die Rechnung. Aber nicht allen! Wie einige unserer Studenten dennoch ihre Reise antraten und wie sie ihre Zeit im Ausland während Corona erlebten, erfährst du hier.

Auslandspraktikum während Corona

Als Ende März 2020 ein Land nach dem anderen die Grenzen schließten, war die Unsicherheit vieler Praktikanten und Studenten im Ausland natürlich groß: “Bleiben oder nach Hause fliegen?” Natürlich konnten wir unseren Weltenbummlern diese Entscheidung nicht abnehmen, aber wir haben unser Bestes gegeben, um sie bei ihren Vorhaben zu unterstützen. Für einige war es klare Sache, sie fühlten sich in ihrer Heimat zu dieser ungewissen Zeit am wohlsten. Aber es gab und gibt auch Mutige, die trotz dem Ausbruch der Pandemie im Ausland blieben und ihr Auslandspraktikum oder Semester mit Erfolg durchgezogen haben. Dies war natürlich mit Einschränkungen verbunden, klar. Aber dass es durchaus auch Vorteile hatte, im Ausland zu sein, wenn es kaum ein anderer ist, erklärt eine Studentin, die während Corona nach Bali reiste:

Anouk, Auslandssemester auf Bali, Indonesien

“Corona hat einen starken Einfluss auf unser Auslandssemester in Bali, da der Unterricht nur online stattfand. Auch unserer Einführungswoche wurde leider gestrichen, in der wir unser Team getroffen hätten. [...] Das war schon schade. Aber gegen Ende des Semesters [als der Lockdown aufgehoben war] haben wir einige Exkursionen nachgeholt. Trotzdem hatte die Pandemie immer noch starken Einfluss auf das Leben in Bali, wie das soziale Leben, da einfach viel weniger Leute hier sind als sonst. Dies war wiederum perfekt für Ausflüge in die Natur und wir hatten die Strände für uns! Corona hatte also sowohl negative als auch positive Einwirkungen auf mein Semester in Bali.”

"Feststecken" im Ausland

Gerade zu Beginn des Chaos kam nun durch die Unsicherheit auch noch etwas Panik hinzu. Die Angst, in einem fremden Land “stecken zu bleiben” war groß. Wie gut ist das Gesundheitssystem, wie sehr und schnell wird sich Corona verbreiten? Lohnt es sich, diese Risiken in Kauf zu nehmen? Keiner konnte hier Antwort geben. Doch die Studenten, die sich den Herausforderungen stellten und trotz der Reisewarnungen im Ausland blieben, waren sich einig:

Leonie, Auslandssemester auf Bali, Indonesien

“Es ist eigentlich gar nicht so schlecht, auf Bali fest zu stecken. Besser als in Deutschland denke ich mal, da ich hier zumindest immer noch Viel unternehmen kann. Einige kleinere Restaurants waren offen und das Wetter war auch gut.”

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Simon, Auslandsspraktikum in Dublin, Irland

“Bis jetzt ist es für mich ähnlich wie in Deutschland und ich konnte mich an die geltenden Regelungen schnell gewöhnen. Schade ist das eingeschränkte Angebot an Freizeitaktivitäten, da viele Attraktionen geschlossen sind. Glücklicherweise organisiert mein Praktikumsplatz wöchentliche Events mit den Schülerinnen und Schülern an denen ich teilnehmen kann. Leider besteht auch eine gewisse Unsicherheit wie lange die Schule geöffnet bleibt beziehungsweise ob ich die geplante Zeit hier bleiben kann, da es gestern durch die Regierung fast zu einer Erhöhung auf Phase 5 gekommen wäre. Trotz der unvermeidbaren Einschränkungen durch Corona bin ich sehr zufrieden mit meiner Auslandserfahrung.”

Virtuelle Praktika als Alternative

Auch wenn mittlerweile einige Länder bereits wieder geöffnet haben und ein Auslandspraktikum während Corona möglich ist, bleibt die Entscheidung ins Ausland zu gehen bei jedem selbst. Wer in der zweiten Jahreshälfte 2021 noch ein Auslandspraktikum absolvieren möchte oder muss, hat allerdings auch die Möglichkeit, sich auf ein virtuelles Praktikum in einer ausländischen Firma zu bewerben! Diese sind vor allem in Irland, Australien, Spanien und Singapur. Auch wenn du nicht vor Ort bist, hast du dennoch die Chance, deine Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern und deine Fähigkeit zur interkulturellen Kommunikation zu stärken. Ein virtuelles Praktikum, oder auch remote Praktikum genannt, ist also eine fabelhafte Alternative zum Auslandspraktikum während Corona.

Erasmusförderung während COVID

Die Förderung durch Erasmus ist nach wie vor auch während der Pandemie verfügbar – auch für virtuelle Praktika!

Schon während Corona wieders ins Ausland

Trotz der Pandemie ist es bereits möglich, in einige Länder zu verreisen. Natürlich müssen neben den Einreisebestimmungen auch hier die Vorsichtsmaßnahmen des jeweiligen Landes beachtet werden! Besonders Projekte, in denen ein enger Kontakt mit Mitmenschen nicht im Fokus des Praktikums steht, bieten sich hierfür an. So kannst du bereits jetzt in die Dominikanische Republik reisen, um zum Beispiel an dem Meereschutzprogramm in Las Terrenas teilzunehmen, oder dich in einem Schildkrötenschutzprojekt auf Bali engagieren. Ebenfalls kannst du nach Spanien einreisen und während der Pandemie ein Praktikum absolvieren.

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