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Auslandspraktikantin Lisa schlendert entlang der Strandpromenade von Miami in den USA

Praktikum in Miami: Lisas Erfahrung im Eventmanagement eines Kunstmuseums

KATEGORIE: Auslandspraktikum - Eventmanagement

LAND: USA

LESEZEIT: 5 Minuten

Auf Praktika in den USA bewerben

Lisa verbrachte mehrere Monate in Miami Beach und absolvierte ihr Auslandspraktikum im Special Events Department eines Kunstmuseums. Dort sammelte sie praktische Erfahrung in Eventplanung, Marketing, Research und Administration. In ihrem Praktikumsbericht erzählt Lisa, wie sie den Arbeitsalltag in den USA erlebt hat und warum Miami für sie auch außerhalb des Praktikums eine besondere Erfahrung war.

Während meines Auslandsaufenthaltes hatte ich die Möglichkeit, für mehrere Monate ein Praktikum im Special Events Department eines Kunstmuseums in Miami Beach zu machen. Dadurch konnte ich nicht nur erste Berufserfahrungen in den USA sammeln, sondern auch einen guten Einblick in den Arbeitsalltag eines Museums bekommen.

Arbeitsalltag beim Eventmanagement-Praktikum in den USA

Meine Aufgaben waren ziemlich abwechslungsreich und lagen hauptsächlich in den Bereichen Eventplanung, Marketing, Research und Administration. Ein großer Teil meiner Arbeit bestand aus Research für zukünftige Events und Projekte. Dabei habe ich zum Beispiel nach passenden Zielgruppen, Communities und möglichen Kooperationspartnern gesucht. Ich fand es spannend zu sehen, wie viel Planung und Vorbereitung eigentlich hinter einem Event steckt, bevor es überhaupt umgesetzt werden kann.

Auch im Marketingbereich konnte ich bei verschiedenen Aufgaben mitarbeiten. Unter anderem habe ich eine Landingpage für die Website überarbeitet. Dabei ging es darum, die Seite ansprechender für potenzielle Kunden zu gestalten und die Eventflächen des Museums besser zu präsentieren. Außerdem habe ich bei Blogbeiträgen und anderen Inhalten unterstützt.

Ein weiterer großer Teil meines Praktikums war die Planung und Durchführung von Veranstaltungen. Das Museum veranstaltet regelmäßig verschiedene Events, zum Beispiel mit Künstlern, Kuratoren oder externen Partnern. Bei größeren Events habe ich bei der Vorbereitung und Organisation geholfen, mit verschiedenen Vendors kommuniziert und das Team während der Veranstaltung vor Ort unterstützt. Dabei musste vor allem darauf geachtet werden, dass alles rechtzeitig vorbereitet ist und der Ablauf möglichst reibungslos funktioniert.

  • Eventmanagement-Studentin Lisa beim Spaziergang durch Miami während einer Pause vom Praktikumsalltag in den USA
  • Lisa genießt ihr Kunst-Praktika in den USA, am Meer von Miami

Zusätzlich konnte ich einen Einblick in die Planung von Ausstellungen bekommen. Hier habe ich teilweise an ersten Ideen und Entwürfen mitgearbeitet und dadurch besser verstanden, was alles bei der Planung einer Ausstellung berücksichtigt werden muss. Natürlich gab es auch klassische administrative Aufgaben, wie das Pflegen von Daten, die Arbeit mit Excel-Tabellen oder die Unterstützung bei finanziellen Übersichten.

Während des Praktikums habe ich vor allem gelernt, selbstständiger und organisierter zu arbeiten. Da oft mehrere Aufgaben und Projekte gleichzeitig liefen, musste ich lernen, Prioritäten zu setzen und Deadlines im Blick zu behalten. Gleichzeitig konnte ich meine Fähigkeiten in den Bereichen Eventplanung, Marketing Research und professionelle Kommunikation verbessern. Besonders angenehm fand ich die Zusammenarbeit im Team, da ich bei Fragen immer Unterstützung bekommen habe und mich schnell in den Arbeitsalltag einfinden konnte.

Mein Leben in Miami

Auch außerhalb des Praktikums habe ich meine Zeit in Miami sehr genossen. Da das Museum direkt in Miami Beach liegt, habe ich vor allem meine Mittagspausen gerne am Strand verbracht, was definitiv eines der Highlights war. In meiner Freizeit war ich viel mit Freunden unterwegs, wir haben verschiedene Ecken von Miami entdeckt, waren shoppen oder gemeinsam essen. Ich habe während der Zeit in einer WG gelebt, wodurch ich auch schnell Anschluss gefunden habe. Wir haben oft zusammen gekocht oder spontan etwas unternommen. Generell würde ich sagen, dass eine WG eine gute Möglichkeit ist, gerade am Anfang neue Leute kennenzulernen. Mein Tipp wäre deshalb, offen zu sein und möglichst viel zu unternehmen und zu entdecken. Miami hat sehr unterschiedliche Ecken und es lohnt sich auf jeden Fall, nicht nur in Miami Beach zu bleiben.

Insgesamt war mein Praktikum in Miami eine sehr positive Erfahrung. Mir hat besonders gefallen, dass meine Aufgaben so unterschiedlich waren und ich sowohl bei kreativen als auch bei organisatorischen Projekten mitarbeiten konnte. Außerdem war es interessant, den Arbeitsalltag in den USA kennenzulernen und Erfahrungen in einem internationalen Umfeld zu sammeln. Ich konnte aus der Zeit auf jeden Fall viel für mich mitnehmen und würde mich rückblickend wieder für ein Auslandspraktikum entscheiden.

Verfasst von Lisa aus Deutschland (Praktikantin in den USA mit StudentsGoAbroad)

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