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Fragen & Antworten zum Auslandspraktikum in Südafrika

Hier haben wir für dich die am häufigsten aufkommenden Fragen mit den passenden Antworten zusammengestellt. Wenn noch nicht alle Unklarheiten gelöst werden konnten, kannst du uns gern jederzeit kontaktieren.

Aufgrund der Visumsbestimmungen werden Praktika in Südafrika nicht vergütet. Die Visaerteilung beruht auf einer nicht bezahlten Tätigkeit. Deshalb dürfen Unternehmen ihren Praktikanten also offiziell kein Gehalt zahlen. Ansonsten müsste man in Südafrika ein offizielles Work-Permit beim Department of Home Affairs beantragen. Aufgrund der Änderung der Immigrationsgesetze im Juli 2005 ist es momentan fast unmöglich, eine solche Arbeitsgenehmigung zu erhalten.

Die 220 Volt aus den südafrikanischen Steckdosen reichen definitiv aus, um Ihren deutschen Föhn oder Rasierer in Schwung zu bringen. Doch aufgepasst: die Steckdosen in Afrika haben eine andere Form als die in Deutschland. Das heißt die Stecker der deutschen Elektrogeräte passen nicht in die Steckdosen Südafrikas. Doch keine Sorge. Mit Hilfe eines Adapters (Teil unseres Starterpackages) funktionieren alle Ihre Geräte ohne Probleme.

In Südafrika können Sie problemlos Geld mit Ihrer deutschen EC-Karte abheben. Geldautomaten (ATM`s) finden Sie flächendeckend im ganzen Land. Die durchschnittlichen Abhebungsgebühren von Ihrem deutschen Konto liegen zwischen 0 und 5 Euro je Transaktion. Über genaue Gebühren informieren Sie sich am besten bei Ihrer Bank in Deutschland. Die Eröffnung eines südafrikanischen Bankkontos ist für einen begrenzten Zeitraum, wie maximal 6 Monate, nur schwer möglich.

Die Währungseinheit Südafrikas ist der südafrikanische Rand:

Banknoten sind im Wert von 200, 100, 50, 20, und 10 Rand im Umlauf


Münzen in den Nennbeträgen 5, 2 und 1 Rand sowie 50, 20, 10, 5, 2 und 1 C


Kreditkarten: Eurocard, MasterCard, American Express, Diners Club und Visa sind fast überall gebräuchlich


Reisechecks werden ebenfalls akzeptiert

Für die Dauer Ihres Praktikums in Südafrika müssen Sie eine Auslandskrankenversicherung abschließen. Wir helfen Ihnen gerne bei der Suche. Zu empfehlen ist die ADAC - Auslandskrankenversicherung oder die Auslandskrankenversicherung von STAtravel oder Caremed.

In Südafrika gibt es im Bezug auf Impfungen keine Einreisebestimmungen. Trotzdem wird dazu geraten seine Impfungen aufgefrischt zu haben und bei der Einreise auch gegen Hepatitis A und B sowie gegen Polio geimpft zu sein. Bei geplanten Reisen in andere afrikanische Länder, wie beispielsweise Mozambique oder Namibia, ist eine Gelbfieberimpfung erforderlich. Des Weiteren besteht in manchen nördlichen Gegenden Südafrikas ein Malaria-Risiko, was die Einnahme von Tabletten erfordert.

Natürlich. Um rund um die Uhr erreichbar zu sein raten wir dir dazu, einfach dein deutsches Handy mitzubringen. Vor Ort erhältst du von deiner Projektkoordinatorin eine lokale SIM-Karte. Aufladen kannst du die Prepaidkarte in jedem Supermarkt. Viele Unterkünfte und Restaurants bieten kostenfreies Wifi, sodass man auch per skype oder whatsapp telefonieren kann.

Vorwahl nach Deutschland: 0049


Vorwahl nach Südafrika: 0027

Die Lebenshaltungskosten hängen natürlich stark von Ihrem Lebensstil ab. Man kann jedoch sagen, dass Kapstadt kostengünstiger ist als europäische Großstädte. Sehr gut und vor allem kostengünstig sind Kapstadts Restaurants. Hier bezahlst du in etwas nur die Hälfte von dem, was du in einem dt. Restaurant ausgeben würdest. Lebensmittel im Supermarkt sind genauso teuer wie in Deutschland. Im Durchschnitt sind mit ca. 600 Euro Lebenshaltungskosten pro Monat zu rechnen.

Das öffentliche Verkehrsnetz ist zwar vorhanden, jedoch weit vom Strand in Europa entfernt. Im Allgemeinen ist es empfehlenswert, sich für den Aufenthalt in Kapstadt einen Mietwagen zuzulegen, um das Land besser und intensiver kennen lernen zu können.

Trotz alledem hier ein paar Infos zum öffentlichen Nahverkehr in Kapstadt:

MyCITI Bus und Golden Arrow

Seit 2010 gibt es in Kapstadt den MyCITI Bus. Dieser ist mit den Bussen in Deutschland vergleichbar, fährt nach Fahrplan und funktioniert wunderbar in Kapstadt. Das Netz wird noch ausgebaut, und momentan wird vor allem der Norden und das Zentrum Kapstadt’s vom MyCITI Bus bedient. Bevor man in den Bus steigt, muss man sich eine MyCITI Karte besorgen und mit Guthaben aufladen.

Vom Zentrum Kapstadts in Richtung Süden fahren die veralteten Golden Arrow Busse.

Zug

In Kapstadt gibt es lokale Züge, die die Vororte mit der Innenstadt verbinden. Aufgrund von regelmässigen Verspätungen und Sicherheitsbedenken sind diese definitiv nicht für den Weg zur Arbeit zu empfehlen.

Mini-Bus

Mini-Busse findest du in ganz Kapstadt und Umgebung. Einen Fahrplan gibt es allerdings nicht. Sobald du einen Mini-Bus sichtest winkst du ihn einfach per Handzeichen heran. Erst einmal gestoppt fragt dich der Fahrer wohin die Fahrt denn gehen soll. Eindeutiger Vorteil der Mini-Busse: unschlagbaren Preise. Großer Nachteil: riskante Fahrweise und schlechte Wartung der Busse. Also: lieber drauf verzichten. Zu hohes Sicherheitsrisiko.

Taxis

Neben den Mini-Bussen und Rikkis gibt es in Kapstadt natürlich auch reguläre Taxis. Diese berechnen pro km zwischen 10-15 Rand und sind nachts die einzige Alternative zum eigenen Auto. Besonders populär ist die Taxi App Uber in Kapstadt, die hier wunderbar funktioniert.

Kapstadt zählt zu den schönsten Städten der Welt und bietet aufgrund der einmaligen Lage die vielfältigsten Möglichkeiten seine Freizeit zu gestalten.

Die Waterfront oder die Long Street bieten zahlreiche Einkaufs- und Shoppingmöglichkeiten. Für kulturell Interessierte gibt es Galerien und Museen. Sportbegeisterte kommen auf keinen Fall zu kurz: surfen, tauchen, schwimmen, klettern, joggen, wandern, reiten, Tennis, Golf – es gibt in Kapstadt eigentlich alles was das Sportlerherz begehrt. Nicht zu vergessen sind natürlich die vielen Strände, die zum Sonnenbaden einladen.

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